Tierarztpraxis
Dr. Tanja Meister
Kirchplatz 19
6112 Wattens
Tel/Fax.: +43/5224/90 94 7
Mobil: 0664/11 333 25
E-mail: praxis@tierarzt-meister.at
Wie oft muss ich meinen
Hund meine Katze entwurmen? Der Befall des Darmes mit Parasiten kann
bei Hund und Katze zu verschiedenen gesundheitlichen
Beeinträchtigungen oder Störungen kommen.
Zum einen sind dies mechnaische Schädigungen
von Organen durch Larvenwanderungen. Zum anderen
ist das der Entzug von Nähr- und Vitalstoffen
sowie der Verlust von Blut und Eiweiß. Außerdem
können Endoparasiten das Immunsystem beeinflussen
und so die Schutzwirkung von Impfungen gefährden.
Bei Massenbefall können Würmer auch den
Darm oder die Gallengänge verstopfen und unter
Umständen sogar Rupturen mit tödlichem
Ausgang verursachen. Daher und weil sie eine Ansteckungsgefahr
für viele weitere Tier und den Menschen sind,
sollten Hunde und Katzen in regelmäßigen
Abständen, mindestens aber vierteljährlich,
entwurmt werden.
Wie erfolgt eine Impfung und ich welchen
Intervallen muss bzw. sollte ich meinen Hund impfen? Die erste Impfung sollte zwischen der 8 und
10 Lebenswoche erfolgen. Vor einer Impfung sollte
der Welpe durchgecheckt werden und wenn nötig
eine Entwurmungskur erhalten. Die zweite Impfung erfolt
ca. 3- 4 Wochen darauf, damit ist eine Grundimmunisierung
gesichert. Nach diesen beiden Impfungen erfolgt jährlich
eine Auffrischung. Die Tollwutimpfung wird das erstemal
mit 6 Monaten durchgeführt, anschliessend 3-
4 Wochen später nocheinmal, und nachher jährlich
aufgefrischt.
Scheuen Sie sich nicht mich zu kontaktieren und sich
ausführlich beraten zu lassen.
Was sind Giardien- sind sie gefährlich
- wie erkenne ich das mein Hund oder meine Katze Giardien
hat? Giardien sind einzellige Parasiten, die sich
vor allem im Dünndarm der Wirtstiere (auch beim
Menschen) ansiedeln. Giardien gehören neben den
Spulwürmern zu den häufigsten vorkommenden
Parasiten bei Hund und Katze. Die infektiösen
Zysten werden zu Hunderttausenden mit dem Kot der
Tiere ausgeschieden. Die Infektion erfolgt durch infektiösen
Zysten über kontaminiertes Futter, Wasser oder
Schmierinfektionen.
Der Tierarzt oder ein Untersuchungslabor kann eine
Infektion mit Giardien anhand einer Kotprobe mit Hilfe
spezieller Untersuchungsmethoden feststellen.